Basiert auf Videobeamern, Bild wird jedoch anders erzeugt, hat ueberhaupt nichts mit LCD-Technik zu tun
2 Arten: 1-Chip und 3-Chip-Technologie
WICHTIG: Es gibt sehr viele Arten
der elektronischen Bilderzeugung, jedoch die einzige derzeit in ausgewählten
Kinos laufende Technologie ist die "DLP-Cinema Technologie" von TI, Projektoren
kosten ca. 3.500.000.- ATS, alles was billiger ist, oder ähnlich heist
entspricht nicht der "DLP-Cinema Technologie"
Das Licht wird über 3 Halbleiterchips (DMD-Digital
micro Mirror Devices) umgelenkt, dabei steht jeder Chip für
eine Grundfarbe (rot, grün, blau)
Der DMD-Chip von TI ist mit 1.310.720 Microspiegeln
besetzt die auf einer Fläche von ca. 16 cm2 (4x4 cm). d.H. SXGA Auflösung
1280x1024 Platz finden.
Diese Spiegel kippen dann, je nach angelegter Info,
entweder auf EIN oder AUS.
Ein=Licht für diesen einen Bildpunkt wird durch das Objektiv auf die Leinwand projeziert, AUS=Licht wird in dunkle Kammer oder Ecke im Projektionskopf (Absorber) geworfen, somit als dunkel definiert.
Also der Lichtstrahl wird über diese drei DMD´s
geleitet und am Ende mit einem Prisma wieder zu einem Bild verschmolzen.
Dies geschieht mit Hilfe von halbdurchlässigen Spiegeln im Lichtweg,
jeder dieser Spiegel lässt z.B. nur 2 Wellenlängen, sprich Farben,
durch, den anderen Teil lenkt er auf den DMD-Chip für die jeweilige
Grundfarbe.
Der Projector verwendet die selbe Lichtquelle wie
herkömmliche Projektoren und das Licht wird in seinem Farbspectrum
und dergleichen nicht bearbeitet, d. H. gleiche Farbgüte wie optischer
Film (ist aber von der Aufnahme abhängig, Projector könnte gleiches
Spectrum wie opt.Film bieten)
Der Bildaufbau geschieht 24/sec. (wie auch beim
herkömmlichen System)
Und er geschieht sofort=progressiv und nicht wie
zum Beispiel beim Fernseher, zeilenförmig.
Die Spiegel kippen also 24mal/sekunde in die jeweilige
EIN/AUS Position die durch die Bildinformation bestimmt wird.
Lampenleistung ca. 4,5-6KW Xenon (laut TI-HP)
Bildhelligkeit ist nach SMPTE-Standart definert,
ca. 12ftl, auch bei großen Leinwänden.
Im Kino wird nur die 3-Chip Technologie verwendet,
für privaten Gebrauch verwendet man die biligere 1-Chip Technologie.
Vorteil 3-Chip:
Sehr hoher Licht-Output bei geringerem Input
Sehr genaue Abbildung des Originalbildes mit sehr
hoher Farbgüte, 40% mehr als HDTV
Sehr hoher Kontrast (Hell-Dunkel Verhältniss,
auch Schwarzwert genannt) 1000:1
Farbtiefe 42 bit (light linear, 2 hoch 42=4 Millarden
color shading) 4 milliarden farben
Lebensdauer 30 Jahre
Bessere Auflösung als LCD und ist noch verbesserbar!
Technologie hat noch Substanz für Entwicklung
Nachteil
3-Chip:
Sehr, sehr, sehr teuer
Aufwendige Wartungs und Installationarbeiten (Konvergenz
der 3 DMD´s)
1-Chip Technologie
Ein DMD bildet das Bild monochrom ab und die Lichtqelle wird mit einem Farbrad, dass die 3 Grundfarben jeweils einmal/sekunde durchlässt eingefärbt so erreicht man eine ähnliche Qualität wie bei der 3-Chip Technologie, jedoch nur ein drittel der Lichtstärke die ein Digital Cinema Projektor erreicht.
Vorteil des 1-Chip´s:
Sehr günstig
Einfach zu Handhaben (aber nur im Homebereich einsetzbar)
Nachteil 1-Chip:
Sehr hoher Licht-Input bei vergleichsweise geringem
Output
Bildqualität ist naja
Ist nicht für Kino geeignet
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